Schwingsaitenaufnehmer (Sister Bars)
Messen die Dehnung im Beton, montiert auf dem Bewehrungskorb in mehreren Ebenen über die Pfahllänge. Aus der Dehnung folgt die Normalkraft und daraus die Mantelreibung zwischen den Ebenen.
Dehnung je Messebene

Mantelreibung und Spitzendruck, getrennt ausgewiesen. Wir arbeiten mit Messgebern von Geokon, Glötzl und Bauer sowie mit faseroptischen Sensoren, eingebaut vor dem Betonieren: Rebar Strainmeter, Sister Bars, Spitzendruckmessdosen, Kettenextensometer und Ketteninklinometer bis acht Messebenen. Ergebnisse sind die Verteilung der Mantelreibung entlang des Pfahlschaftes, der exakte Spitzendruck, die Pfahlintegrität und die Biegelinie des Pfahls.
Ohne Instrumentierung liefert eine Probebelastung den Gesamtwiderstand. Mit Instrumentierung wird sichtbar, welcher Anteil aus dem Mantel kommt, wie er sich über die Tiefe verteilt und was am Fuß ankommt.
Die Geber werden vor dem Betonieren auf dem Bewehrungskorb montiert und über Messleitungen zum Pfahlkopf geführt. Gemessen wird synchron zur Laststeuerung der statischen Probebelastung.
Messen die Dehnung im Beton, montiert auf dem Bewehrungskorb in mehreren Ebenen über die Pfahllänge. Aus der Dehnung folgt die Normalkraft und daraus die Mantelreibung zwischen den Ebenen.
Dehnung je Messebene
Misst die Dehnung durchgehend entlang eines Glasfaserkabels, das mit dem Bewehrungskorb eingebaut wird. Statt einzelner Ebenen entsteht ein durchgehendes Profil über den ganzen Pfahlschaft.
durchgehendes Profil
Sitzt unmittelbar am Pfahlfuß und misst die dort eingeleitete Kraft direkt. Damit ist der Fußwiderstand ein Messwert und keine Restgröße aus der Rechnung.
Fußwiderstand direkt
Erfasst die Stauchung oder Dehnung zwischen festen Punkten im Pfahl, angeordnet als Kette über die Tiefe. Liefert die Verschiebung einzelner Pfahlabschnitte gegeneinander.
Verschiebung über die Tiefe
Ein Ketteninklinometer besteht aus mehreren gelenkig verbundenen Neigungsgebern in einem Führungsrohr im Pfahl. Jeder Geber misst die Neigung seines Abschnitts.
Aus den Einzelneigungen über die Tiefe ergibt sich die Biegelinie des Pfahls. Bis zu acht Messebenen sind möglich.
Abbindender Beton gibt Wärme ab. Temperaturfühler im Pfahl zeichnen diesen Verlauf auf, während der Beton erhärtet.
Wo der Querschnitt größer oder kleiner ist als geplant, weicht die gemessene Temperatur ab. So werden Querschnittsänderungen erkannt, ohne den Pfahl freizulegen.
Mantelwiderstand entlang des Pfahlschafts, aufgelöst nach Messebenen oder durchgehend über die Faser.
Ergebnis
Der am Fuß eingeleitete Anteil der Last, gemessen statt gerechnet.
Ergebnis
Verlauf der horizontalen Verschiebung über die Pfahltiefe, aus den Neigungsmessungen abgeleitet.
Ergebnis




Die Instrumentierung gehört zur statischen Probebelastung. Bleiben die Sensoren nach der Prüfung im Bauwerk, lassen sich die Messwerte über die Fernüberwachung weiter abfragen.
Nennen Sie uns Bauvorhaben, Anzahl der Pfähle und geplante Prüflast. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen ein Prüfkonzept mit Angebot.